FUNDUS BASEL – mobile Altersarbeit in den Basler Quartieren.

Der Verein FUNDUS BASEL hat sich zum Ziel gesetzt, sich in besonderem Masse um ältere Menschen zu kümmern.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind wir im Quartier unterwegs und kommen dort mit Personen in Kontakt, wo sie Zuhause sind. In spontanen oder vereinbarten Gesprächen auf der Strasse, bei Hausbesuchen oder am Telefon nehmen wir diverse Anliegen auf, helfen mit Informationen weiter und vermitteln bei Bedarf Hilfestellungen aller Art. Dafür greifen wir auch auf Freiwillige aus dem Quartier und auf Fachpersonen aus unserem grossen Netzwerk zurück.

Um der wachsenden Einsamkeit entgegen zu treten, organisieren wir unter anderem diverse Veranstaltungen und vermitteln Kontakte zu Gleichgesinnten, Nachbar*innen und Freiwilligen.

Bis auf Weiteres konzentriert sich unsere Arbeit vor allem auf das Quartier Schoren/Hirzbrunnen in Basel.

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Artikel auf Netzwerk Caring Communities

Anina Torrado vom Netzwerk «Caring Communities» hat einen schönen Artikel über unsere Arbeit geschrieben: mehr lesen →

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E Guete z’Basel

Fundus Basel beteiligt sich mit anderen Stakeholdern aus dem Altersbereich am Workshop „E Guete z Basel“ des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt und bringt sich stellvertretend für die älteren Senior*innen ein. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: mehr lesen →

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Selbständig im Alter

Im Herbst findet bereits zum vierten Mal die Veranstaltungsreihe «Selbständig im Alter» statt. Die Projektgruppe erarbeitet zurzeit spannende Veranstaltungen zu den Themen «Veränderung wagen», «Entscheide rund ums Lebensende» und «Erleichterungen im Alltag». Neben den Fachinputs werden auch Organisationen vor Ort sein, die Fragen zu den Themen beantworten können und zum Schluss lädt der Verein Fundus Basel alle zu Kaffee und Kuchen ein. Weitere Informationen werden folgen.

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Jahresbericht

Der erste Jahresbericht ist online! Sie finden ihn hier: Bericht lesen →

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Artikel auf Seniors@work

Beatrice Isler von Seniors@work hat einen weiteren spannenden Artikel über Fundus Basel und unsere Arbeit geschrieben: mehr lesen →

Wieso braucht es Fundus?

In Basel können viele Seniorinnen und Senioren auf ein reichhaltiges Angebot an Kursen, Beratungen und kulturellen Angeboten zurückgreifen.

Diese Angebote erreichen aber nur einen Teil der älteren Bevölkerung. Eine andere Gruppe von alten Menschen wird von diesen Angeboten nicht erreicht und ist auf sich allein gestellt, weil es ihnen an Information, an Mobilität, an Kraft und auch an kognitiven oder sprachlichen Fähigkeiten fehlt, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder sich Hilfe zu organisieren. Es sind Menschen in Armut, mit chronischen Krankheiten, mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder mit Migrationshintergrund. Mit Zunahme der Einpersonenhaushalte in Basel wächst diese Personengruppe stetig. Vereinsamung, häufige Spitaleintritte, Verwahrlosung, Verbeiständung und schlussendlich verfrühte, kostspielige Altersheimeintritte sind die Folge davon.

Der Verein FUNDUS BASEL hat sich zum Ziel gesetzt, sich in besonderem Masse um diese oft «unsichtbaren» alten Menschen zu kümmern. Mobile Arbeit ist in den Bereichen Kinder, Jugendliche, Armutsbetroffene oder Suchterkrankte selbstverständlich, fehlt für Menschen im Alter in der Stadt Basel jedoch noch gänzlich.

Soziale
Isolation

Finanzielle
Engpässe

Eingeschränkte
Mobilität

Kein Zugang
zu Informationen

Was tut der Verein Fundus Basel?

fundus basel

Mobile Arbeit - Arbeit im Quartier

Um niederschwellig erreichbar zu sein, ist die Mitarbeitende des Vereins Fundus Basel regelmässig an verschiedenen Orten im Quartier anzutreffen. Dort nimmt sie Bedürfnisse und Anliegen der Senior*innen auf und beantwortet Fragen.

Mehrsprachige Beratung

Da wir diverse Sprachen sprechen und mit Übersetzer*innen zusammenarbeiten, stehen wir auch Senior*innen mit Migrationshintergrund und ihren Angehörigen sehr gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Netzwerkarbeit

Der Verein Fundus Basel organisiert und moderiert die Netzwerkarbeit und lädt die Netzwerkpartner*innen regelmässig zu informellen und formellen Treffen ein. An den Treffen werden der Austausch untereinander gefördert, gemeinsam Konzepte zu bekannten Problemstellungen erarbeitet und die Umsetzung der Konzepte geplant. Interdisziplinäre Projektgruppen unterstützen bei Bedarf den Prozess.

Beratung und Vermittlung

Wir setzen uns für die Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität von Senioren und Seniorinnen ein, indem wir ihnen begleitend und unterstützend zur Seite stehen. Senior*innen und ihre Angehörigen dürfen sich bei uns melden, wenn Sie nicht wissen, wer Ihnen helfen könnte, wo Sie etwas Bestimmtes finden oder wenn Sie Kontakte suchen. Egal was Ihr Anliegen ist, wir versuchen uns darum zu kümmern und entwickeln dazu bei Bedarf auch neue Angebote.

Vorträge zu diversen Themen

Seit 2018 organisieren wir mit unserem Netzwerk aus rund 25 Organisationen aus dem Altersbereich jedes Jahr im Herbst die Veranstaltungsreihe «Selbständig im Alter». An jeweils drei Nachmittagen gehen wir mit Senior*innen und Fachleuten Fragen nach, die ältere Leute besonders beschäftigen und bieten den Senior*innen die Möglichkeit, sich vor der eigenen Haustüre über Angebote und Organisationen zu informieren und Kontakt zu Fachleuten aufzunehmen.

Kafichranz

Im monatlichen «Kafichranz Frieda und Franz» treffen sich Seniorinnen und Senioren zu einem unbeschwerten Nachmittag mit guten Gesprächen. Hier können neue Kontakte geknüpft und gemeinsame Pläne geschmiedet werden.

Nachbarschaftshilfe

Wir vermitteln Kontakte zu vertrauenswürdigen Personen aus dem Quartier für den Einkauf, Begleitung zu Terminen, diverse Hilfestellungen oder regelmässige Besuch.